Merken Letzte Woche stand ich in meiner Küche und starrte auf eine halbleere Packung Tofu und mehrere Behälter mit Essensresten an. Statt mich niedergeschlagen zu fühlen, kam mir ein Gedanke: Was wenn ich alles zusammen in eine knusprige, goldene Pfanne werfe? Das Ergebnis war so überraschend köstlich, dass meine Mitbewohnerin fragte, ob ich heimlich ein Restaurant eröffnet habe. Seitdem ist dieses Sesam-Tofu-Reisfrikassee mein Go-to-Gericht, wenn ich schnell etwas Beeindruckendes zaubern muss, ohne viel Aufhebens zu machen.
Ich erinnere mich an einen regnerischen Sonntagnachmittag, als drei Freunde spontan zu Besuch kamen. Keine großartige Planung, nur die Küche, was ich gerade hatte, und eine Stunde Zeit. Dieses Gericht wurde an diesem Nachmittag geboren und hat seitdem eine erstaunliche Karriere hinter sich - es kam auf Instagram vor, wurde in Gruppen geteilt und ist jetzt mein Geheimtipp für alle, die nicht kochen wollen, aber trotzdem beeindrucken möchten.
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Zutaten
- Firmer Tofu, 400 g: Das ist dein Protein-Star, aber er muss richtig gepresst werden, sonst wird er beim Braten matschig statt knusprig.
- Maisstärke, 2 EL: Das Geheimnis für die perfekte goldene Kruste, die beim Hineinbeißen knackt.
- Speiseöl, 2 EL: Verwende etwas mit hohem Rauchpunkt wie Erdnussöl oder Sonnenblumenöl.
- Gefrorenes Gemischtes Gemüse, 1 Tasse: Spare dir die Schneiderei und verwende die tiefgekühlte Mischung, die genauso gut schmeckt.
- Rote Paprika, 1 kleine: Für die Farbe und einen süßlichen Biss, der die Schärfe ausgleicht.
- Frühlingszwiebeln, 3 Stück: Trenne weiße und grüne Teile, die weißen Teile geben das Aroma, die grünen sind die finale Dekoration.
- Knoblauch und Ingwer: Frisch ist unverzichtbar hier, Pulver würde das ganze Gericht flach machen.
- Reis, 4 Tassen: Verwendet kalten, am besten von gestern, sonst wird er beim Braten zu matschig.
- Sojasoße, 3 EL: Das ist dein salziger Anker, verwende Tamari wenn du glutenfrei brauchst.
- Sesamöl, 1 EL: Gib nicht zu viel davon rein, das Zeug ist intensiv und ein paar Tropfen zu viel können alles überwältigen.
- Reisessig, 1 EL: Für die Säure, die alles zum Leben erweckt.
- Honig oder Ahornsirup, 1 EL: Gibt Tiefe und eine winzige Süße ohne dass es süßlich wird.
- Sriracha, 1 TL: Wenn du es scharf magst, ansonsten völlig optional.
- Sesamkörner: Geröstete Körner zum Garnieren, die nutzen wir zweimal in diesem Rezept.
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Anleitung
- Den Tofu vorbereiten:
- Schneid den gepressten Tofu in Würfel von etwa 1,5 cm Größe und tupfe sie mit Papiertüchern ab. Je trockener er ist, desto knuspriger wird er nachher.
- Mit Stärke panieren:
- Vermische die Tofuwürfel in einer Schüssel mit Maisstärke und Salz, bis jeder Würfel gleichmäßig bedeckt ist. Das ist wie Zauberei, vertrau mir einfach.
- Tofu goldgelb braten:
- Erhitze das Öl in einer großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze und lege die Tofuwürfel in einer Schicht hin. Braten pro Seite etwa 2-3 Minuten, bis alle Seiten golden und knusprig sind, dann auf einen Teller geben.
- Die aromatische Basis bauen:
- In derselben Pfanne Knoblauch, Ingwer und die weißen Teile der Frühlingszwiebeln etwa eine Minute anbraten, bis es herrlich riecht. Falls nötig, etwas mehr Öl hinzugeben.
- Gemüse hinzufügen:
- Paprika und die Erbsen-Karotten-Mischung etwa 2-3 Minuten mitbraten, bis das Gemüse gerade noch Biss hat. Nicht zu lange, sonst wird alles matschig.
- Reis einarbeiten:
- Den kalten Reis hinzugeben und dabei alle Klümpchen aufbrechen. 3-4 Minuten umrühren, bis der Reis heiß ist und erste knusprige Ecken bekommt.
- Die Sauce herstellen:
- Sojasoße, Sesamöl, Reisessig, Honig, Sriracha und 1 TL Sesamkörner in einer kleinen Schüssel vermischen. Geschmackstest nicht vergessen.
- Alles zusammenbringen:
- Die Sauce über den Reis gießen und gründlich vermengen, dann den knusprigen Tofu sanft unterheben. Sofort mit gerösteten Sesamkörnern und den grünen Teilen der Frühlingszwiebeln garnieren und servieren.
Merken Es gibt diesen Moment beim Kochen, wenn die Pfanne so wunderbar duftende Gerüche ausstößt, dass man weiß, es wird etwas Gutes. Bei diesem Gericht war es genau so, und plötzlich wurde es weniger um Essen und mehr darum, dass meine Familie um den Esstisch versammelt war und alle gleichzeitig glücklich waren.
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Der Knack-Faktor
Das Beste an diesem Gericht ist die Textur: knuspriger Tofu, warmer Reis mit leicht gerösteten Ecken, zarte Gemüsestücke und diese ölige, würzige Sauce, die alles zusammenbindet. Wenn das Sesam-Aroma aus der Pfanne aufsteigt, weißt du, dass du alles richtig gemacht hast. Ich habe gelernt, nicht zu zimperlich mit dem Hitze-Level zu sein - eine heiße Pfanne ist dein Freund bei diesem Rezept.
Variationen für Abenteurer
Das Schöne an Reisgerichten ist, dass sie sich jeder Laune anpassen. Manchmal werfe ich gefrorene Brokkoli rein, manchmal Zuckererbsen, einmal sogar geröstete Cashewnüsse. Die Grundformel bleibt gleich, aber die Details können wild variieren. Auch beim Schärfegrad bin ich nicht dogmatisch, manche Tage brauche ich Sriracha, andere Tage nicht.
Was dazu passt
Dieses Gericht ist robust genug, um alleine zu glänzen, aber es mag auch Gesellschaft. Ein kalter grüner Tee dazu ist perfekt für heiße Tage, manchmal mache ich mir noch ein paar eingelegte Gurken dazu oder einen einfachen grünen Salat. Das Gericht ist unkompliziert, aber die Beilagen können ihm noch mehr Charakter geben.
- Versuche es mit einem leichten Riesling oder einer spritzigen weißen Sorte, wenn du Wein magst.
- Sriracha-Mayonnaise zum Dippen machen ist nicht nötig, aber absolut getan worden von mir und bereut wurde es nicht.
- Wer vegan isst, ersetzt Honig einfach durch Ahornsirup und fertig.
Merken Dieses Gericht ist jetzt Bestandteil meines wöchentlichen Rotations-Menüs, und ich wette, es wird bald auch auf deinem sein. Es beweist, dass man mit minimalen Mitteln und ein paar Minuten Zeit etwas völlig Befriedigend Köstliches zaubern kann.
Rezept-Fragen & Antworten
- → Warum eignet sich Tag-alter Reis am besten?
Abgekühlter Reis vom Vortag ist trockener und festlicher, was verhindert, dass er beim Anbraten klebt oder pappig wird. Frisch gekochter Reis enthält mehr Feuchtigkeit, was zu einem weicheren Ergebnis führt.
- → Wie erhält der Tofu seine knusprige Textur?
Der Tofu wird nach dem Pressen in Maisstärke gewendet, die eine knusprige Kruste bildet, wenn er bei mittlerer bis hoher Hitze gebraten wird. Die Stärke saugt überschüssige Feuchtigkeit auf und sorgt für einen goldbraunen, kressen Außenbereich.
- → Kann ich die Sesam-Soße anpassen?
Absolut. Erhöhen Sie die Schärfe mit mehr Sriracha, ersetzen Sie Honig durch Ahornsirup für eine vegane Variante oder tauschen Sie Sojasauce gegen Tamari für eine glutenfreie Version. Der Balance aus süß, sauer und salzig lässt sich leicht variieren.
- → Welches Gemüse passt zusätzlich?
Zusätzlich zu Erbsen und Paprika eignen sich Brokkoliröschen, Zuckerschoten, Möhrenwürfel oder甚至 Shiitake-Pilze. Achten Sie darauf, härteres Gemüse wie Brokkoli etwas länger anzubraten.
- → Wie lange hält sich das Gericht im Kühlschrank?
In einem luftdichten Behälter hält sich das Sesam-Tofu-Reis bis zu 3–4 Tage. Vor dem Servieren kurz in der Pfanne erwärmen, um die Knusprigkeit des Tofus teilweise wiederherzustellen.
- → Kann ich das Gericht im Wok zubereiten?
Ja, ein Wok ist ideal. Die hohe Hitze und die gewölbte Form ermöglichen ein schnelles Braten bei gleichmäßiger Wärmeverteilung. Achten Sie darauf, den Tofu nicht zu überfüllen, damit er statt zu dämpfen richtig knusprig wird.