Merken Letzten Frühling, als die ersten warmen Sonnenstrahlen durchs Küchenfenster fielen, habe ich zum ersten Mal diesen Iced Matcha Latte mit Vanille-Cold-Foam ausprobiert. Es war eigentlich einer dieser spontanen Versuche, nach etwas Besonderem für einen ruhigen Muttertagmorgen zu suchen. Während der Bambusbesen durchs Matcha-Pulver glitt, duftete es leicht herb und cremig nach Tee. Der zarte Klang von Eiswürfeln im Glas brachte sofort Café-Feeling in unser Wohnzimmer. Und das Beste: Dieser Drink sieht beeindruckend aus, gelingt aber stressfrei selbst an den fauleren Tagen.
Einmal stand meine Schwester mit ihrem eigenen, chaotischen Latte-Versuch neben mir, wir kitzelten uns gegenseitig mit Spritzern von Milch und lachten so sehr, dass fast der halbe Cold Foam verloren ging. Am Ende haben wir trotzdem stolz mit Strohhalmen angestoßen.
Zutaten
- Matcha-Grünteepulver: Hochwertiges Pulver schenkt nicht nur intensive Farbe, sondern auch einen angenehm frischen Geschmack – direkt sieben macht die Latte herrlich klümpchenfrei.
- Heißes Wasser (etwa 80°C): Nicht kochend, sondern angenehm warm, damit das Matcha-Aroma nicht bitter wird.
- Kalte Milch oder pflanzliche Alternative: Sanfte Cremigkeit und je nach Sorte eine eigene Note – Hafermilch ist mein Geheimfavorit.
- Honig oder Ahornsirup: Wer es leicht süß mag, rührt am besten direkt ins warme Matcha – so löst sich alles wunderbar auf.
- Eiswürfel: Unverzichtbar für die hübschen Schichten und die perfekte Temperatur.
- Kalte Schlagsahne: Am besten direkt aus dem Kühlschrank, damit der Schaum schön stabil bleibt.
- Kalte Milch oder pflanzliche Creme für den Schaum: Sorgt für Volumen und Leichtigkeit; ersetzbar durch Hafer- oder Mandeldrink.
- Vanillesirup: Selbstgemacht oder fertig – der kleine aromatische Kick macht den Unterschied.
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Zubereitung
- Matcha anrühren:
- Siebe das Matchapulver in eine kleine Schüssel und gieße das warme Wasser dazu. Mit dem Bambusbesen oder einem kleinen Schneebesen kräftig schlagen, bis die Oberfläche schaumig leuchtet und kein Pulver mehr sichtbar ist.
- Süßen nach Wunsch:
- Gib Honig oder Ahornsirup direkt zur Matcha-Mischung und rühre, bis sich alles gelöst hat.
- Latte schichten:
- Fülle zwei große Gläser großzügig mit Eiswürfeln auf. Dann vorsichtig die kalte Milch hinein gießen und den Matcha langsam darüber fließen lassen, sodass sich die Farben schön voneinander absetzen.
- Vanille-Cold-Foam zubereiten:
- Gib Schlagsahne, Milch und Vanillesirup in eine kleine Schüssel oder einen Frother. Schäume alles auf, bis der Schaum weich, dick und fast doppelt so voluminös ist.
- Getränk vollenden:
- Verteile den Vanille-Cold-Foam mit einem Löffel großzügig auf die Lattes. Sofort mit einem Strohhalm servieren und genießen!
Merken
Merken Letztes Jahr, als wir zu zweit an einem sonnigen Nachmittag im Garten saßen, wurde aus dem Matcha-Latte mit Vanillehaube plötzlich ein Lieblingsritual für kleine Feiern – besonders leuchteten unsere Gläser, als wir sie mit essbaren Blüten dekorierten.
Wie du das Matcha-Pulver ganz ohne Klümpchen hinbekommst
Das Sieben hat sich als Gamechanger entpuppt – selbst fein gemahlenes Matcha kann manchmal winzige Stückchen haben, die sich im Wasser nicht ganz auflösen. Mit einem feinen Sieb direkt in die Rührschale bekommt dein Latte jedes Mal diese samtig glatte Konsistenz, die sonst nur im Café gelingt.
Vanille-Cold-Foam nach Lust und Laune verfeinern
Irgendwann habe ich angefangen, den Cold Foam mit einer winzigen Prise Zimt oder ein paar Tropfen Rosenwasser zu pimpen – die Ergebnisse waren jedes Mal spannend und sorgten für Gesprächsstoff bei unseren Hausbrunches. Es macht Spaß, kreativ zu werden und den eigenen Favoriten zu finden.
Dekorieren und Servieren – der letzte Feinschliff
Wenn Besuch kommt, greife ich gern zu kleinen Dekoideen: Ein Hauch Matchapulver, ein paar essbare Blüten oder sogar eine feine Zitronenzeste machen den Drink festlich. Die Details bringen nicht nur Farbe, sondern zaubern ein Lächeln beim ersten Blick auf das Glas.
- Trinkhalme aus Edelstahl oder Glas geben ein schönes Gefühl beim Genießen.
- Direkt nach dem Aufschäumen servieren, damit die Schaumschicht stabil bleibt.
- Vor dem ersten Schluck lohnt es sich, am Schaum zu riechen – die Vanille duftet einfach herrlich.
Merken
Merken Ob Muttertag oder einfach ein schöner Nachmittag – dieser Drink bringt ein bisschen Café-Zauber nach Hause. Probier ihn mal mit deinen Liebsten aus!
Rezept-Fragen & Antworten
- → Wie verhindere ich Klumpen im Matcha?
Matcha vorab durch ein feines Sieb streichen, dann mit heißem (ca. 80°C) Wasser in kleinen Mengen anrühren. Mit einem Bambusbesen oder einem kleinen Schneebesen in schnellen Z‑/M‑Bewegungen kräftig aufschlagen, bis eine feine, schaumige Oberfläche entsteht.
- → Wie gelingen die schönen Schichten im Glas?
Glas zuerst mit Eis füllen und die kalte Milch einfüllen. Den vorbereiteten Matcha langsam und vorsichtig über die Milch gießen (z. B. über einen Löffelrücken), so bleibt die Schichtung erhalten. Temperaturunterschied und langsames Eingießen sind entscheidend.
- → Wie stelle ich Vanille-Kaltschaum ohne Milchaufschäumer her?
Kaltes Gefäß und kalte Zutaten verwenden. Sahne, kalte Milch und Vanillesirup in ein hohes Gefäß geben und mit einem Schneebesen kräftig schlagen oder in einem gut verschlossenen Glas energisch schütteln. Alternativ funktioniert auch eine French Press zum Aufschäumen.
- → Welche pflanzlichen Milchalternativen passen am besten?
Hafer- und Sojamilch geben oft die beste Schaumstabilität; Mandelmilch eignet sich geschmacklich gut, schäumt jedoch weniger stabil. Für die Kaltschaumkrone empfiehlt sich eine pflanzliche Schlagcreme auf Soja‑ oder Kokosbasis.
- → Wie süße ich ohne zu überzuckern?
Sirup oder Honig portionsweise zugeben und zwischendurch probieren. Flüssige Süßungsmittel lösen sich im warmen Matcha besser – bei Bedarf beim Anrühren einrühren, bevor der Matcha abkühlt und über Eis gegossen wird.
- → Kann ich den Matcha-Latte vorbereiten und aufbewahren?
Matcha entfaltet sein Aroma frisch am besten — daher vor dem Servieren zubereiten. Vorzeitig angesetzter Matcha verliert schnell an Schaum und Frische. Kalte Milch kann vorgekühlt werden; den Schaum kurz vor dem Servieren aufschlagen.